Titlebar

Bibliographische Daten exportieren
Literatur vom gleichen Autor
plus im Publikationsserver
plus bei Google Scholar

Lesezeichen anlegen
 

Zur Invarianz der Struktur des Arbeitsgedächtnisses bei Kindern

Titelangaben

Verfügbarkeit überprüfen

Michalczyk, Kurt ; Zoelch, Christof ; Hasselhorn, Marcus:
Zur Invarianz der Struktur des Arbeitsgedächtnisses bei Kindern.
In: Hasselhorn, Marcus ; Zoelch, Christof (Hrsg.): Funktionsdiagnostik des Arbeitsgedächtnisses. - Göttingen : Hogrefe, 2012. - S. 23-35. - (Tests und Trends / Neue Folge ; 10)
ISBN 978-3-8017-2452-8

Kurzfassung/Abstract

Auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstandes wird der Frage nachgegangen, inwiefern sich die von A. D. Baddeley beschriebene Struktur des Arbeitsgedächtnisses auch bei Kindern im Alter von 5 bis 12 Jahren nachweisen lässt. Zudem soll überprüft werden, ob die Stabilität der Arbeitsgedächtnisstruktur über ein diagnostisches Instrument konstruktvalide erfasst werden kann. Anhand verschiedener Analysen zur Varianz und Invarianz der Arbeitsgedächtnisstruktur wird zunächst belegt, dass die dreigliedrige, hierarchische Struktur des Arbeitsgedächtnisses bereits bei Kindern im Alter von fünf bis sechs Jahren Gültigkeit hat und dass diese über unterschiedliche Altersgruppen weitestgehend invariant ist. Lediglich im Zusammenhang mit der phonologischen Schleife und der zentralen Exekutive wird im Übergang vom sechsten zum siebten Lebensjahr ein Anstieg festgestellt. Die ermittelte Konstruktäquivalenz über unterschiedliche Altersgruppen wird als wesentliche Voraussetzung für eine valide Erfassung der Funktionsfähigkeit des Arbeitsgedächtnisses mittels der "Arbeitsgedächtnistestbatterie für Kinder von 5 bis 12 Jahren" (AGTB 5-12) beschrieben. Es wird davon ausgegangen, dass die AGTB 5-12 auf allen Altersstufen das gleiche Funktionssystem erfasst und damit die Messung entwicklungsbedingter Veränderungen der verschiedenen Funktionsmechanismen des Arbeitsgedächtnisses ermöglicht. Zudem wird sie für geeignet erachtet zur Interpretation von Zusammenhängen des Arbeitsgedächtnisses mit anderen Merkmalen der kognitiven Entwicklung, insbesondere der frühen Identifikation von schulischen Leistungsstörungen anhand defizitärer Teilfunktionen des Arbeitsgedächtnisses.

Weitere Angaben

Publikationsform:Aufsatz in einem Buch
Schlagwörter:Arbeitsgedächtnis; Kinder; Diagnostik; Validität
Institutionen der Universität:Philosophisch-Pädagogische Fakultät > Psychologie > Psychologie IV - Professur für Psychologische Diagnostik und Interventionspsychologie
Begutachteter Aufsatz:Ja
Titel an der KU entstanden:Ja
Eingestellt am:06. Nov 2012 09:50
Letzte Änderung:06. Nov 2012 09:50
URL zu dieser Anzeige:http://edoc.ku-eichstaett.de/12224/