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Zur Konstruktion eines Raumes am Beispiel des regionalen Identitätskonzeptes Wein in der Gemeinde Eisenheim

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Hopfinger, Hans ; Krämer, Ann-Kathrin:
Zur Konstruktion eines Raumes am Beispiel des regionalen Identitätskonzeptes Wein in der Gemeinde Eisenheim.
In: Scherhag, Knut (Hrsg.): Weintourismus und Marketing. - Köln : Eul, 2013. - S. 33-40
ISBN 978-3-8441-0230-7

Kurzfassung/Abstract

Destinationen müssen sich profilieren, um aus der großen Zahl von Wettbewerbern herauszuragen. Themen, die für die gesamte Destination genutzt werden können, bzw. für die eine Destination als Ganzes steht, sind ein wichtiger Baustein für den Erfolg. „Wein und Tourismus“ kann für entsprechend ausgewiesene Regionen, aber auch für ganze Länder ein solches Erfolgsthema sein. Beide – Wein- und Tourismuswirtschaft – profitieren voneinander: der Tourismus durch gepflegte Natur- und Kulturräume, die Weinwirtschaft durch eine gesteigerte Nachfrage vor Ort. Waren es in den vergangenen Zeiten überwiegend die Weinkonsumenten, die zu „ihrem“ Winzer gereist sind, um sich mit den neuen Weinen zu versorgen, sind es heute in erster Linie Touristen, die neugierig auf die Regionen sind, ihren Aufenthalt durch kulinarische Angebote in Verbindung mit guten Weinen genießen möchten und gerne auch auf einem Winzerhof übernachten. Durch Qualitätsoffensiven, verbesserte Kommunikationswege und die weltweite Verfügbarkeit von Informationen wird der Wettbewerb von touristischen Zielen verstärkt. In den traditionellen Weinbauregionen ist die bedürfnisgerechte Kombination von Wein- und Tourismusangeboten notwendig, wenn Weintourismus eine herausragende Rolle übernehmen soll. Kooperative Angebote gewinnen an Bedeutung und tragen dazu bei, dass Regionen sich prägnanter positionieren und ein wahrnehmbares Profil bekommen. Die Kooperationen können dabei viele Inhalte haben – von der Angebotsgestaltung durch Touristiker und Nicht-Touristiker, über thematische Routen bis hin zur gemeinsamen Nutzung von Kommunikationskanälen. Für viele Konsumenten gehören Wein und Lifestyle eng zusammen. Allerdings wird es zunehmend schwieriger, gute und schlechte Angebote zu unterscheiden – die Werber verstehen ihr Handwerk. An dieser Stelle setzen die sozialen Netzwerke an, die weitgehend unbeeinflusst von den Anbietern einen Erfahrungsaustausch der Konsumenten ermöglichen. Dieser Band gibt einen Einblick in die verschiedenen Themen, die Wein- und Tourismuswirtschaft berühren und greift einzelne Aspekte im Kontext Weintourismus und Marketing vertiefend auf.

Weitere Angaben

Publikationsform:Aufsatz in einem Buch
Institutionen der Universität:Mathematisch-Geographische Fakultät > Geographie > Lehrstuhl für Humangeographie
Titel an der KU entstanden:Ja
Eingestellt am:09. Apr 2013 15:14
Letzte Änderung:11. Jun 2013 18:27
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