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Zum Zusammenhang von Geschlecht, kultureller Herkunft und sozialer Herkunft mit Lernen und Leistung im Kontext von Schule und Unterricht

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Dresel, Markus ; Steuer, Gabriele ; Berner, Valérie-Danielle:
Zum Zusammenhang von Geschlecht, kultureller Herkunft und sozialer Herkunft mit Lernen und Leistung im Kontext von Schule und Unterricht.
In: Hagedorn, Jürg ; Schurt, Verena ; Steber, Corinna ; Waburg, Wiebke (Hrsg.): Ethnizität, Geschlecht, Familie und Schule. - Wiesbaden : VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2010. - S. 333-349
ISBN 978-3-531-16856-2 978-3-531-92108-2

Volltext

Link zum Volltext (externe URL): http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-531...

Kurzfassung/Abstract

Ungleich verteilte Chancen auf Bildungserfolg und Beteiligung an Bildungsangeboten sind in unserem Bildungssystem weit verbreitet und existieren – in unterschiedlichen Konstellationen – seit jeher (vgl. die anderen Beiträge im vorliegenden Band). Prominente, d.h. im öffentlichen Diskurs präsente Disparitäten betreffen u.a. (1) die gegenüber Jungen bzw. Männern durchschnittlich schlechteren Schulleistungen und geringeren Beteiligungen an Bildungsangeboten von Mädchen bzw. Frauen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik; Überblick bei Ziegler, Heller, Schober & Dresel 2006), (2) durchschnittlich schlechtere Schulleistungen und Unterrepräsentanzen in höheren Bildungsgängen von Schüler(inne)n mit nicht-deutscher kultureller Herkunft (vgl. z.B. Heinze, Herwartz-Emden & Reiss 2007; Herwartz-Emden 2000; Herwartz-Emden & Küffner 2006; Herwartz-Emden, Reiss & Mehringer 2008), (3) die in Deutschland vergleichsweise enge Koppelung des Bildungserfolgs (Schulleistung, höchster Bildungsabschluss) an die soziale Herkunft (vgl. z.B. Arnold, Bos, Richert & Stubbe 2007), sowie (4) Additionen, Interaktionen und Potenzierungen dieser drei Disparitätslinien, wie etwa unterschiedlich geschlechterdifferenzielle Leistungsentwicklungen bei Schüler(inne)n mit und ohne Migrationshintergrund (vgl. Herwartz-Emden, Braun, Heinze, Rudolph-Albert & Reiss 2008). Diese Disparitäten bestehen, obwohl die entsprechenden Personengruppen über vergleichbare kognitive Fähigkeiten verfügen (z.B. besitzen Schülerinnen vergleichbare kognitive Fähigkeiten im MINT-Bereich wie Schüler; vgl. Beerman, Heller & Menacher 1992) oder sich allenfalls zu einem eher geringen Teil durch unterschiedliche kognitive Lernvoraussetzungen erklären lassen (z.B. sind die Schichtabhängigkeiten in der Wahl bzw. Zuweisung der weiterführenden Schulform nach der Grundschule auch nach Kontrolle der kognitiven Fähigkeiten substanziell; vgl. z.B. Arnold u.a. 2007).

Weitere Angaben

Publikationsform:Aufsatz in einem Buch
Schlagwörter:Education (general)
Institutionen der Universität:Philosophisch-Pädagogische Fakultät > Psychologie > Psychologie V - Lehrstuhl für Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie
Begutachteter Aufsatz:Ja
Titel an der KU entstanden:Nein
Eingestellt am:25. Aug 2015 14:29
Letzte Änderung:25. Aug 2015 14:29
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