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Zur Konstruktion von urbanen Identitäten im Migrationskontext: Diskurse in Städten und über Raum

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Breitung, Anke ; Hopfinger, Hans:
Zur Konstruktion von urbanen Identitäten im Migrationskontext: Diskurse in Städten und über Raum.
In: Kazzazi, Kerstin ; Treiber, Angela ; Wätzold, Tim (Hrsg.): Migration - Religion - Identität : Aspekte transkultureller Prozesse. - Wiesbaden : Springer VS, 2016. - S. 263-280
ISBN 978-3-658-06509-6

Volltext

Link zum Volltext (externe URL): http://dx.doi.org/10.1007/978-3-658-06510-2_14

Kurzfassung/Abstract

In the context of guidelines, support programmes and aims, urban districts and quarters play an important role. They are important, too, for the process of defining identity. Urban districts with a high percentage of people with a foreign nationality are hereby in a special focus. Building and designing public space is often used as an instrument for supporting integration and multicultural understanding.
This article exemplifies the physical and social-space related references to the daily negotiation and constructions of personal identities of residents. The complexity of transnational and multilocal constructions of identities of migrant people and their influence on the development of different, potentially heterotope, spaces are of interest. Furthermore the impact of the public discourse on the perception and construction of public urban space of residents with a foreign nationality is shown in the article by using examples of an empirical research work.
Zunehmende Mobilität und Migration von Menschen haben die Erfahrung sozialer und kultureller Heterogenität, die Pluralität von Lebensweisen an vielen Orten zum Normalfall werden lassen. Zusammen mit der Präsenz von Wissensbeständen aus unterschiedlichen Deutungshorizonten verlangt dies von Menschen, mit Mehrdeutigem und Ambiguitäten des Kulturellen, Sprachlichen, Religiösen und Weltanschaulichen zu leben. Die Transformationsprozesse in gesellschaftlichen und individuell erfahrungs- und handlungsorientierten Zusammenhängen stehen im Fokus. Transkulturalität wird dabei als ein heuristisches Instrument verstanden, um den Prozesscharakter von Kulturen und die Dynamik des fortwährenden Aushandelns von Inhalten und Dingen sowie deren Bedeutungen in sozialen Prozessen zu erfassen. Der Blick auf den Alltag der Menschen mit Migrationserfahrung zeigt die variationsreichen Verbindungen von individuellen und gruppenspezifischen Bedürfnissen, Referenzen zum Herkunftsland und Orientierungen am neuen gesellschaftlichen Umfeld.

Weitere Angaben

Publikationsform:Aufsatz in einem Buch
Schlagwörter:Migration, Stadt, Diskurs, Identität, Raum, Heterotopien, Nürnberg, Wahrnehmung,
Identitätskonstruktion
Institutionen der Universität:Mathematisch-Geographische Fakultät > Geographie > Lehrstuhl für Humangeographie
Titel an der KU entstanden:Ja
Eingestellt am:14. Jan 2016 10:12
Letzte Änderung:14. Jan 2016 11:10
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