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Journalismus zum Spielen : Newsgames als neues digitales Genre ; theoretische Verortung und explorative Nutzungsstudie

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Meier, Klaus:
Journalismus zum Spielen : Newsgames als neues digitales Genre ; theoretische Verortung und explorative Nutzungsstudie.
In: Hooffacker, Gabriele ; Wolf, Cornelia (Hrsg.): Technische Innovationen – Medieninnovationen? : Herausforderungen für Kommunikatoren, Konzepte und Nutzerforschung. - Wiesbaden : Springer VS, 2017. - S. 47-61
ISBN 978-3-658-14952-9

Volltext

Link zum Volltext (externe URL): http://www.springer.com/de/book/9783658149529

Kurzfassung/Abstract

Newsgames sind ein junges Genre des digitalen Journalismus und als solches wenig untersucht. Dieser Beitrag analysiert das neue Genre anhand von Fallbeispielen aus verschiedenen Ländern, verortet und problematisiert es theoretisch und stellt eine explorative Nutzerstudie vor. Eine wissenschaftliche Definition geht mit der Perspektive von „boundary work“ vor: Sie grenzt mit einer Journalismusdefinition Newsgames von anderen digitalen Spielen ab (wie interessengeleiteten, unterhaltenden oder bildenden Spielen) und zieht mit einer Spieledefinition eine Grenze zwischen Newsgames und anderen digitalen journalistischen Genres (wie multimedialen Reportagen, Webdokumentationen oder Formaten des Datenjournalismus). Unsere explorative Nutzungsforschung bewegt sich im theoretischen Rahmen des Uses-and-Gratifications-Ansatzes. Dazu wurden teilstandardisierte Leitfadeninterviews mit 38 Nutzern geführt: Sie wurden beim Spielen beobachtet und davor und danach befragt. Hauptkategorien sind Bekanntheitsgrad, Vermittlungsleistung und Erfolgsfaktoren von Newsgames. Die Ergebnisse zeigen, dass das neue Genre eine große Bandbreite an Möglichkeiten hat, die nicht einheitlich zu beurteilen sind. Ethische Bedenken, ob ernsthafte Themen gespielt werden sollten, stehen neben dem Vorteil, gerade bei schweren und wenig nachvollziehbaren Themen Empathie zu erzeugen und das Publikum für politische Themen zu interessieren. Nutzer wünschen sich beim Spiel Erfolgserlebnisse und ein Feedback zur eigenen Spielperformance,was den (sozialen) Wettstreitcharakter betont und das Spiel von anderen journalistischen Genres abgrenzt.

Weitere Angaben

Publikationsform:Aufsatz in einem Buch
Schlagwörter:Newsgames, digitaler Journalismus, journalistische Genres, Grenzen des Journalismus, Nutzung und Vermittlungsleistung neuer Genres
Institutionen der Universität:Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät > Journalistik > Lehrstuhl für Journalistik I
Begutachteter Aufsatz:Ja
Titel an der KU entstanden:Ja
Eingestellt am:09. Nov 2016 14:35
Letzte Änderung:09. Nov 2016 14:35
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