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Die Angst davor, selbst Opfer zu werden : Kriminalitätsfurcht als Folge von Medienrezeption

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Verhovnik, Melanie:
Die Angst davor, selbst Opfer zu werden : Kriminalitätsfurcht als Folge von Medienrezeption.
In: Communicatio Socialis. Bd. 50 (2017) Heft 3. - S. 345-354.
ISSN 0010-3497

Kurzfassung/Abstract

Wer sich fürchtet, hat in der Regel einen klar erkennbaren Grund dazu. Was aber, wenn Kriminalitätsfurcht, die Sorge, Opfer von Straftaten zu werden, nur deswegen vorhanden oder so ausgeprägt ist, weil wir ein falsches Bild von Kriminalität haben? Kriminalitätsfurcht ist ein multikausalbedingtes Phänomen, auf das u. a. bisherige Opfererfahrungen, Erziehung, das soziale Umfeld und politische Einstellungen einwirken. Ein wichtiger Faktor in der Entstehung von Kriminalitätsfurcht ist auch die mediale Berichterstattung, da (schwere) Kriminalität in Deutschland hauptsächlich indirekt vermittelt und nicht direkt erlebt wird. Das dabei gezeichnete Bild von Kriminalität prägt unser Wissen darüber, unser Denken – und unser Fühlen. Der Beitrag erklärt Kriminalitätsfurcht im Kontext von Emotionen und fasst bisherige empirische Ergebnisse zusammen.

Weitere Angaben

Publikationsform:Artikel
Zusätzliche Informationen:DOI: 10.5771/0010-3497-2017-3-345
Schlagwörter:Kriminalitätsfurcht, Medienrezeption, Angst, Berichterstattung, Kriminalität, Täter, Opfer
Institutionen der Universität:Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät > Journalistik > Lehrstuhl für Journalistik I
Peer-Review-Journal:Ja
Titel an der KU entstanden:Ja
Eingestellt am:26. Jul 2017 15:38
Letzte Änderung:26. Jul 2017 15:38
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