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Die Neulateinische Bibliothek

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Die Neulateinische Bibliothek.
Hrsg.: Wulfram, Hartmut ; Mairhofer, Daniela ; Müller, Gernot Michael ; Schaffenrath, Florian
Wien : Holzhausen
ISBN 978-3-902976-78-9
ISSN 2521-3229

Kurzfassung/Abstract

Das Lateinische gehört zu den produktivsten Literatursprachen der Frühen Neuzeit und setzt damit eine das gesamte Mittelalter andauernde sprachliche Kontinuität fort und entwickelt diese sie weiter. In ihrer Orientierung an der klassischen Latinität und dem Gattungs- und Formenrepertoire der Antike wird die neulateinische Literatur zum zentralen und europaweiten Medium der Antikenrezeption, die für die Frühe Neuzeit insgesamt prägend war. Neben dieser fundamentalen kulturellen Bedeutung steht sie aber auch in vielfältigen Wechselbeziehungen mit den volkssprachlichen Literaturen, an die sie nicht nur das antike Formenspektrum vermittelt, sondern von der sie ebenfalls Impulse aufgreift, um sie sodann europaweit verfügbar zu machen. Ungeachtet dieses Befundes steht diese die ebenso umfang- wie facettenreiche neulateinische Literatur bis heute im Schatten ihrer volkssprachlichen Schwestern. Die Gründe hierfür sind sicherlich auch sprachlicher Natur, insofern Kenner der alten Sprachen ihre Aufmerksamkeit eher auf die antiken Literaturen richten, während an den frühneuzeitlichen Literaturen Interessierte dieser oft weniger mächtig sind.

Vor diesem Hintergrund setzt sich die Reihe „Die neulateinische Bibliothek“ zum Ziel, die Kenntnis der neulateinischen Literatur im deutschsprachigen Raum zu befördern und dadurch auch zur vermehrten wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dieser ihr anzuregen. Hierzu werden ab 2017 in lockerer Folge Werke der lateinischen Literatur vom 14. bis zum 18. Jahrhundert im lateinischen Original mit deutscher Übersetzung erscheinen. Dabei wird ein der Epoche entsprechender weiter Literaturbegriff angewendet, so dass neben im engeren Sinne literarischen Werken in Prosa und Vers auch Texte, die nach heutigem Verständnis nicht zur Literatur zu rechnen sind, wie etwa Geschichtsschreibung oder verschiedene Arten der Fachprosa, Bestandteil des Editionsprogramms werden können. Neben bekannteren Werken sollen dabei immer wieder auch solche aufgenommen werden, die bislang kaum rezipiert wurden, aber dennoch von hoher literatur- und kulturgeschichtlicher Bedeutung sind. Auf diese Weise möchte die Reihe nicht nur zentrale Titel der neulateinischen Literatur einem breiteren Publikum zugänglich machen, sondern auch an deren weiterer Erschließung mitwirken.

Neben einer deutschen Übersetzung werden die herausgegebenen Werke jeweils von einer Einleitung sowie einem Stellenkommentar begleitet, die ihren Inhalt skizzieren und einzelne Aspekte genauer erläutern, sie in ihren literatur- und kulturhistorischen Kontext einbetten sowie ihren Autor biographisch vorstellen und sein intellektuelles Umfeld beschreiben. Die Herausgeber und Übersetzer der Texte entstammen dem Kreis einschlägig ausgewiesener Kenner der neulateinischen Literatur. Bei deren Auswahl wie auch bei der Erstellung des Editionsplans werden die Reihenherausgeber von einem international besetzten wissenschaftlichen Beirat unterstützt.

Weitere Angaben

Publikationsform:Herausgeberschaft einer Schriftenreihe oder einer Zeitschrift
Schlagwörter:Neulateinische Literatur, Frühe Neuzeit, Übersetzungen
Institutionen der Universität:Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät > Klassische Philologie > Professur für Klassische Philologie und Wirkungsgeschichte der Antike
Open Access: Freie Zugänglichkeit des Volltexts?:Nein
Titel an der KU entstanden:Nein
Eingestellt am:05. Sep 2018 09:17
Letzte Änderung:05. Sep 2018 09:17
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