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Unbedingt und Notwendig. Ethische Widersprüche (in) der Spätmoderne

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Meier, Uto:
Unbedingt und Notwendig. Ethische Widersprüche (in) der Spätmoderne.
In: Stimmen der Zeit. (März 2020) 3/2020. - S. 173-176.
ISSN 0039-1492

Kurzfassung/Abstract

Der Essay analysiert einen Widerspruch der Spätmoderne:
Zum einen begreift sich die Moderne als Freiheitsgeschichte in Emanzipation, zum anderen führt die radikalisierte Inidividualisierung und Pluralisierung gerade zur Aufhebung der einstmals avantgarden "unveräußerlichen Menschenrechte", die die Moderne antrieb als zentrales Moiv eines neuen Autonomieverständnis. Mit dem Surrogat des "Gut für etwas" anstellen eines "Gut an sich" eröffnet sic hdie Apotheose des Ökonomismus, der "das Gute" nur als "Gut zum Funktionieren" noch begreift.
Der Autor schlägt daher eine Erinnerung an die aller Emazipation zugrunde liegenden "Unbedingtheitnormen", die den Menschen zur Person machen und die Letztgültigkeit infinitesimaler Güterabwägung begrenzen will.
Ein spätmoderner Versuch zu einem "Hexalog der Würde" beschließt die Analyse ethischer Aporien in der Spätmoderne.

Weitere Angaben

Publikationsform:Artikel
Schlagwörter:Unbedingte Normen; Hexalog; Intrinsece Mala;
Institutionen der Universität:Fakultät für Religionspädagogik/Kirchliche Bildungsarbeit (FH) > Professur für Religionspädagogik
Peer-Review-Journal:Ja
Titel an der KU entstanden:Ja
Eingestellt am:20. Feb 2020 12:43
Letzte Änderung:20. Feb 2020 12:43
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