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Absolutes Hören

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Schlemmer, Kathrin:
Absolutes Hören.
In: Bruhn, Herbert ; Lehmann, Andreas C. (Hrsg.): Musikpsychologie : das neue Handbuch. - Reinbek bei Hamburg : Rowohlt, 2008. - S. 490-498. - (Rowohlts Enzyklopädie ; 55661)
ISBN 978-3-499-55661-6 ; 978-3-499-55661-8

Kurzfassung/Abstract

Absoluthörer haben ein besonders gutes Gedächtnis für Töne: Sie können sich Einzeltöne ohne Kontext merken, daher auch die Bezeichnung "absolutes" Hören. Die Fähigkeit, Töne ohne irgendein Hilfsmittel benennen zu können, kann im Gehörbildungsunterricht zwar für Erstaunen sorgen, sie hat aber für Musiker keine praktische Relevanz. Vielmehr üben Musiker exzessiv genau das Gegenteil, nämlich relatives Hören, und darin haben Absoluthörer sogar mit besonderen Problemen zu kämpfen. Durch welche Lernprozesse einige wenige Menschen sich zu Absoluthörern entwickeln, ist noch immer nicht eindeutig. Vermutlich ist aber ein sehr früher Musikunterricht, der stark auf das Hören von Musik fokussiert ist, förderlich. In einer latenten Form, nämlich der Erinnerung an die Tonarten gelernter Musik, ist absolutes Hören viel weiter verbreitet als lange vermutet wurde.

Weitere Angaben

Publikationsform:Aufsatz in einem Buch
Institutionen der Universität:Philosophisch-Pädagogische Fakultät > Musikwissenschaft > Professur für Musikwissenschaft
Titel an der KU entstanden:Nein
Eingestellt am:25. Mär 2010 14:04
Letzte Änderung:25. Mär 2010 14:04
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