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Brüche in der Alltäglichkeit der Sklaverei : eine feministische Lektüre des Philemonbriefs

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Bieberstein, Sabine:
Brüche in der Alltäglichkeit der Sklaverei : eine feministische Lektüre des Philemonbriefs.
In: Janssen, Claudia ; Schottroff, Luise ; Wehn, Beate (Hrsg.): Paulus : umstrittene Traditionen – lebendige Theologie ; eine feministische Lektüre. - Gütersloh : Gütersloher Verlagshaus, 2001. - S. 116-128
ISBN 3-579-05318-3

Kurzfassung/Abstract

Der Brief des Paulus an Philemon zeigt das Ringen von christusgläubigen Gemeinden um Handlungsräume innerhalb des dominierenden Systems der Pax Romana, zu dessen stützenden Säulen auch die Versklavung von Menschen gehörte. Der »Fall« des Sklaven Onesimus macht einerseits die herrschende Alltäglichkeit der Sklaverei sichtbar und führt andererseits die Diskrepanz zwischen dem System der Sklaverei und der befreienden Botschaft des Evangeliums vor Augen. Der Brief schafft eine kritische Öffentlichkeit, die zur Garantin neuer wechselseitiger Beziehungen zwischen freien und versklavten Personen wird und den Raum für ein erneuertes Miteinander bereitet.

Weitere Angaben

Publikationsform:Aufsatz in einem Buch
Schlagwörter:Neues Testament; Brief des Paulus an Philemon; Paulus; Sklaverei
Institutionen der Universität:Fakultät für Religionspädagogik/Kirchliche Bildungsarbeit (FH) > Professur für Exegese des Neuen Testaments und Biblische Didaktik
Titel an der KU entstanden:Nein
Eingestellt am:10. Jan 2011 16:09
Letzte Änderung:10. Jan 2011 16:09
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